Wie kann ich sparen als Student?

Ein Studium ist keine Angelegenheit, die man auf die leichte Schulter nimmt. Nur wenige Studenten sind in der glücklichen Situation, aus wohlhabenden Verhältnissen zu stammen und sich keine Sorgen um die Finanzierung ihres Studiums machen zu müssen. Die Mehrheit der Studenten jedoch gehört nicht zu diesem relativ kleinen privilegierten Kreis. Für sie bedeutet ein Studium nicht nur erhebliche geistige Anstrengungen, um den Lernstoff zu bewältigen, sondern stellt auch eine große finanzielle Belastung dar. Selbst ein Stipendium deckt häufig nur einen Teil der Kosten ab. Darum ist es als Student besonders wichtig, alle Sparmöglichkeiten, die sich bieten, konsequent zu nutzen.
Die Angebote in dieser Beziehung sind sehr vielfältig und erstrecken sich auf alle Bereiche des studentischen Lebens. Sparen bedeutet dabei jedoch nicht notwendigerweise, sich einzuschränken oder zu verzichten. Durch intelligentes Sparen kann man häufig durch den Einsatz weniger Mittel (sprich Geld) dieselben Resultate erreichen. Ein großer Teil des verfügbaren Geldes wird von den Kosten für die Unterkunft verschlungen. Am besten wäre es wohl, einen Platz in einem Studentenwohnheim zu bekommen. Dazu braucht man allerdings viel Glück, weil die Wohnheimplätze knapp und heiß begehrt sind. Günstiger als eine eigene kleine Wohnung ist eine WG. Passen die einzelnen Mitglieder gut zusammen, ergänzen sie sich gegenseitig mit ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten. Idealerweise liegt die Wohnung in der Nähe der Universität. Falls das nicht möglich ist, empfiehlt es sich, möglichst viele Wege mit dem Fahrrad anstelle der öffentlichen Verkehrsmittel zurückzulegen. Das ist nicht nur ein gutes Fitnesstraining und umweltschonend, sondern spart bares Geld.
Ein anderer Aspekt, der viel Geld kostet, ist die Ernährung. Eine ausgewogene Ernährung ist wichtig für die Gesunderhaltung des Körpers. Nimmt man fortwährend nur Fast Food zu sich, ist das nicht nur teuer, sondern macht auch weniger leistungsfähig und übergewichtig. Selbst zu kochen hingegen ist schmackhaft und spart Geld. Zudem dauert es gar nicht so lange, wie viele denken. Vielleicht gibt es jemanden in der Wohngemeinschaft, der gerne kocht. Wieder ein anderes Mitglied ist womöglich gut im Einkaufen. Durch die Nutzung von Gutscheinen kann man ebenso sparen, wenn es um den Kauf von Kleidung oder Lebensmitteln geht. Ein anderer WG-Bewohner ist eventuell geschickt mit den Händen und vermag viele Dinge selbst zu reparieren.
Selbst, wenn man alleine wohnt, lohnt sich die Anschaffung eines geräumigen Tiefkühlschranks oder einer Gefriertruhe. Dadurch lassen sich Sonderangebote und Aktionen erst richtig nutzen. Falls man selbst nicht kochen kann, wäre es gut, sich von Erfahrenen Tipps geben zu lassen. Viele Gerichte sind leicht und schnell zuzubereiten. Studienmaterial, besonders Fachbücher, verursachen gleichfalls erhebliche Kosten. Es lohnt sich, das Schwarze Brett und ähnliche Informationstafeln aufmerksam durchzulesen. Studenten der älteren Semester verkaufen oft ihre nicht mehr benötigten Bücher an jüngere Kommilitonen. Die Informationstafeln oder Zettelwände sind überhaupt eine wahre Fundgrube für Sparfreudige. Nicht selten werden dort Angebote bekannt gemacht, die man nirgendwo sonst finden wird.



